2004.01.05

Melodie aus vergessenem Papier

Die Tusche ist mehr als Farbe, sie ist das Dunkel der Erinnerung, das Licht der Vergangenheit, das auf dem Papier sichtbar wird. Der Geiger ist nicht mehr da, nur der Klang, der durch ihn floss, als er den Bogen führte.

2007.07.10

Flüchtige Tusche – flüchtige Worte

Sie sind nicht festgehalten, sie sind im Gehen, im Sprechen, im Weitergeben. Die Tusche folgt ihnen, ohne sie einzuholen. Sie reden, und die Tusche hört zu, sie fängt die Bruchstücke auf, die nicht gesagt, sondern nur gezeichnet werden können.

2003.06.18

Die Stille des Fragens

Sein Blick sucht keine Antwort. Er ist die Frage selbst, die sich nicht äußern, sondern nur in der Stille des Papiers bleiben will, wie die Kohle, die spricht, ohne zu reden.

2004.03.05

Ausstellung 'Stadtansichten'

Zwischen Ost und West zeichnen sich die Konturen des Inneren in farbigen Räumen ab, die über die Geografie hinausgehen. In meiner ersten Ausstellung im Goethe-Institut fing das Auge den Augenblick des Eindrucks ein, als ob die Erinnerung bewahrt, was Grenzen nicht fassen können.